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Sonntag, 13. August 2017

Asperger und Altees loslassen

Denk mal darüber nach, was immer noch gleich ist. Was ist immer noch gleich seit du lebst. Was in deinem Leben? Bei mir ist es nichts. Alles hat seine Zeit. Alles kommt und geht. Nichts ist so beständig wie die Unbeständigkeit. Damit klar zu kommen fällt vielen schwer.
Im letzten Artikel habe ich eine grobe Skizze gemacht, was buddhistisches Leben ist. Wie es einem helfen kann, sich in dieser Welt zurecht zu finden. Ein Teil davon ist, das Loslassen. Das nicht anhaften an etwas. Das ist ein wenig bildlich, ich weiss. Aber dieser Ausdruck wird verwendet und zu zeigen, dass es sich nicht lohnt zu denken, das etwas ewig ist. Das man es immer besitzt. Das die Menschen um einem immer bei einem sein werden. Das ist ein Irrtum. Die Frage nun ist, wie kann das überwunden werden? Nun, eines vorab. Es ist nicht einfach. Denn wir sind es gewohnt, nicht so zu denken. Die Menschen denken immer nur im MEIN und ICH. Wer aber erkennt, dass dies alles nicht existiert und leer ist, dessen Leben wird einfacher werden. Doch es braucht sehr viel Übung darin.
In meinem Leben sind viele Menschen gekommen und gegangen. Ich habe viele Arbeiten gemacht. Vieles gelernt. Doch eines habe ich nicht gelernt, wie mit der Veränderung umgehen. Das kann auch nicht gelehrt werden, da nur wenig wissen, wie es geht. Auch wenn viele sagen, es macht ihnen nichts aus, so ist es nicht die Wahrheit. Die Menschen haben ein sehr grosses Problem damit.
Ich habe dies alles in er Meditation erkannt. Ohne Lehrer. Ohne Kurs und Schulung. Braucht es nicht. Der Mensch ist fähig dies alleine zu erkennen, wenn er will. Doch es braucht eines. Einen Willen es zu wollen. Auch zuzulassen, dass man danach nicht mehr der Selbe ist. Das das Leben sich verändert. Die Art wie man denkt. Die Art wie man spricht. Die Welt sieht. Deshalb an dieser Stelle diese Warnung.
Niemand ist für das verantwortlich was man tut, ausser man selber. Das ist eine grosser Erkenntnis. Sie stammt nicht von mir. Doch die Menschen können das schon nicht. Sie geben immer allen anderen die Schuld. Das am Rande.
Zurück zum Thema. Wieso also loslassen? Was ist der Nutzen davon? Was bringt das einem überhaupt? Freiheit. Freiheit im Geiste. In den Gedanken. Wer nicht immer Angst hat, das er was verlieren kann oder sich was ändert, der lebt bewusster. Der lebt freier. Eine Lüge? Nein, es ist die Wahrheit. Ich selber lebe so. Noch nicht perfekt, klar. Aber ich übe es jeden Tag. Seit über einem Jahr. Zu Beginn war es hart. Jetzt ist es normal geworden.
Kann ich mich denn überhaupt an etwas freuen? Sicher doch. Aber ist das denn so wichtig? Oder ist es wichtiger, dass man mit sich im Einklang ist? Das man die Welt so akzeptiert, wie sie ist. Das man auch andere Meinungen zulässt und nicht immer nur meint, dass nur die Eigen die richtige ist. Das lieber LeserIn, ist sehr schwierig. Zumindest war es das für mich. Ich musste mir das alles erarbeiten. Las viel. Dachte viel nach. Beobachtet. Es ist ein Prozess, der noch nicht zu Ende ist. Was auch gut so ist.
Tipp. Versuche mal im Einfachen so zu denken. Du wirst sehen, dass ich dein Leben mit der Zeit vereinfacht. Es ist aber nicht so, das die Probleme plötzlich weg sind. Die gehören zum Leben. Doch du wirst gelassener mit ihnen umgehen können. Eben, weil dir bewusst ist, das nichts beständig ist.

Sonntag, 6. August 2017

Asperger und buddhistisch Leben

Was soll dieser Titel, wirst du dich jetzt fragen. Was hat das Thema Autismus und Buddhismus gemeinsam. Wie komme ich überhaupt auf so was?
Je mehr ich sehe, wie die NT die Welt zerstören, desto mehr frage ich mich, was ich dagegen tun kann. Nicht im Grossen, sondern im Kleinen. Da bin ich auf die Reden des Buddha gestossen. Sie lesen sich in der heutigen Zeit sehr speziell. Sie sind vor 2500 Jahren geschrieben worden. Also in einer Zeit und Gegend, die mit der unsrigen nichts zu tun hat. Oder etwa doch? Diese Frage habe ich  mir gestellt. Die Antwort war verblüffend. Das was er gesagt hatte, ist auch heute noch gültig. Mir geht es nicht darum, Werbung für den Buddhismus zu machen. Sondern darum, einfach eine andere Sichtweise zu zeigen. Eine, die der Welt nicht schadet. Eine die den Mitmenschen nicht schadet. Eine, die einem selbst nicht schadet. Alles was die NT tun, oder vieles, ist immer irgendwie destruktiv. Mehr als konstruktiv. Es scheint, in der Natur der NT zu liegen, das sie lieber zerstören, als zu erschaffen. Wie auch immer.
Was hat das alles mit dem Autismus zu tun. Nun, ich konnte als ich zu meditieren begann, erleben, wie sich mein Denken und Verhalten geändert hat. Nicht von jetzt auf gleich. Das hat über ein Jahr gedauert. Ein Weg, der noch nicht zu ende ist. Der es nie sein wird. Das mach nichts. Denn ich lerne so sehr viel über mich und die Menschen. Lerne, dass es nicht immer richtig ist, was die Mehrheit tut. Lerne, dass ich einfach leben soll. Bescheiden. Nun, du kann jetzt sagen, dass geht auch ohne Buddha. Denk einfach mal nach. Ja, das habe ich getan. Aber keine befriedigende Lösung gefunden. Wieso also suchen, wenn sie schon einer gefunden hat? Eben.
Ich habe erkannt, dass die Menschen im Grunde genommen das Selbe suchen wie ich suchte. Das sie nur nicht selber auf die Idee kommen, wo sie suche müssen. Und, wenn sie es gefunden haben, merken sie, dass es nicht umsonst ist. Der Preis ist, das man üben muss. Sehr viel. Es ist Arbeit. Aber auch Vergnügen.
Heute bin ich ruhiger und gelassener. Sicher ist es auch das Alter. Ich bin ja 42. Da denkt man anders als mit 20. Aber das ist nicht alles. Es ist vielmehr dass ich erkannt habe, dass Meditation für Autisten sehr gut ist. Das auch die Erkenntnisse des Buddha helfen können sich und die Welt zu verstehen. Das man auch mal anders denken soll. Nicht immer nur in Zahlen und Fakten. Das Ideen wenn man sie zulässt, sehr hilfreich für andere sein können. Und, dass es nicht um einem geht. Sondern um alle.
Dieses Denken ist nicht einfach und hier nur an der Oberfläche skizziert. Mir geht es auch nicht darum zu missionieren. Sondern einfach zu zeigen, wie versuche in der Welt der NT klar zu kommen. Was ich ausprobiere. Was klappt und was eben nicht. Das mit dem Meditieren das klappt. Nur, man sollte es jeden Tag tun. Dabei müssen es nicht Stunden sein. Manchmal reichen auch 2 Minuten. Zeit, so wirst du erkennen, ist nicht real. Sie spielt keine Rolle. Wie ich das meine? Nun, früher dachte ich in Zeit. In Schemen. Alles musste einer gewissen Zeit zugeordnet sein. Einer Zahl. Heute habe ich das nicht mehr. Mein Leben ist dadurch viel freier geworden.
Oder einfach alles so hinzunehmen wie es ist. Nein, ich frage mich was die Ursache ist. Oft bin ich es selber. Schuld trägt niemand. Auch das eine Erkenntnis. Viel wirre Sätze ich weiss. In den nächsten Artikeln werde ich versuchen, das Ganze mal genauer aufzuzeigen. Wie ich mein Leben besser in den Griffe bekommen habe. Aber ich, wie es geschafft habe, nicht mehr auszurasten. Was ja keine einfach Sache ist. Alles Themen die für Autisten interessant sein könnten. Aber nicht nur für sie, sondern auch für NT.