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Sonntag, 6. August 2017

Asperger und buddhistisch Leben

Was soll dieser Titel, wirst du dich jetzt fragen. Was hat das Thema Autismus und Buddhismus gemeinsam. Wie komme ich überhaupt auf so was?
Je mehr ich sehe, wie die NT die Welt zerstören, desto mehr frage ich mich, was ich dagegen tun kann. Nicht im Grossen, sondern im Kleinen. Da bin ich auf die Reden des Buddha gestossen. Sie lesen sich in der heutigen Zeit sehr speziell. Sie sind vor 2500 Jahren geschrieben worden. Also in einer Zeit und Gegend, die mit der unsrigen nichts zu tun hat. Oder etwa doch? Diese Frage habe ich  mir gestellt. Die Antwort war verblüffend. Das was er gesagt hatte, ist auch heute noch gültig. Mir geht es nicht darum, Werbung für den Buddhismus zu machen. Sondern darum, einfach eine andere Sichtweise zu zeigen. Eine, die der Welt nicht schadet. Eine die den Mitmenschen nicht schadet. Eine, die einem selbst nicht schadet. Alles was die NT tun, oder vieles, ist immer irgendwie destruktiv. Mehr als konstruktiv. Es scheint, in der Natur der NT zu liegen, das sie lieber zerstören, als zu erschaffen. Wie auch immer.
Was hat das alles mit dem Autismus zu tun. Nun, ich konnte als ich zu meditieren begann, erleben, wie sich mein Denken und Verhalten geändert hat. Nicht von jetzt auf gleich. Das hat über ein Jahr gedauert. Ein Weg, der noch nicht zu ende ist. Der es nie sein wird. Das mach nichts. Denn ich lerne so sehr viel über mich und die Menschen. Lerne, dass es nicht immer richtig ist, was die Mehrheit tut. Lerne, dass ich einfach leben soll. Bescheiden. Nun, du kann jetzt sagen, dass geht auch ohne Buddha. Denk einfach mal nach. Ja, das habe ich getan. Aber keine befriedigende Lösung gefunden. Wieso also suchen, wenn sie schon einer gefunden hat? Eben.
Ich habe erkannt, dass die Menschen im Grunde genommen das Selbe suchen wie ich suchte. Das sie nur nicht selber auf die Idee kommen, wo sie suche müssen. Und, wenn sie es gefunden haben, merken sie, dass es nicht umsonst ist. Der Preis ist, das man üben muss. Sehr viel. Es ist Arbeit. Aber auch Vergnügen.
Heute bin ich ruhiger und gelassener. Sicher ist es auch das Alter. Ich bin ja 42. Da denkt man anders als mit 20. Aber das ist nicht alles. Es ist vielmehr dass ich erkannt habe, dass Meditation für Autisten sehr gut ist. Das auch die Erkenntnisse des Buddha helfen können sich und die Welt zu verstehen. Das man auch mal anders denken soll. Nicht immer nur in Zahlen und Fakten. Das Ideen wenn man sie zulässt, sehr hilfreich für andere sein können. Und, dass es nicht um einem geht. Sondern um alle.
Dieses Denken ist nicht einfach und hier nur an der Oberfläche skizziert. Mir geht es auch nicht darum zu missionieren. Sondern einfach zu zeigen, wie versuche in der Welt der NT klar zu kommen. Was ich ausprobiere. Was klappt und was eben nicht. Das mit dem Meditieren das klappt. Nur, man sollte es jeden Tag tun. Dabei müssen es nicht Stunden sein. Manchmal reichen auch 2 Minuten. Zeit, so wirst du erkennen, ist nicht real. Sie spielt keine Rolle. Wie ich das meine? Nun, früher dachte ich in Zeit. In Schemen. Alles musste einer gewissen Zeit zugeordnet sein. Einer Zahl. Heute habe ich das nicht mehr. Mein Leben ist dadurch viel freier geworden.
Oder einfach alles so hinzunehmen wie es ist. Nein, ich frage mich was die Ursache ist. Oft bin ich es selber. Schuld trägt niemand. Auch das eine Erkenntnis. Viel wirre Sätze ich weiss. In den nächsten Artikeln werde ich versuchen, das Ganze mal genauer aufzuzeigen. Wie ich mein Leben besser in den Griffe bekommen habe. Aber ich, wie es geschafft habe, nicht mehr auszurasten. Was ja keine einfach Sache ist. Alles Themen die für Autisten interessant sein könnten. Aber nicht nur für sie, sondern auch für NT.